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Naos Design: interview mit dem Architekten

Die Wege der Emilgroup und des Büros Naos Design kreuzen sich 2017 in Mailand. Eine erfolgreiche Partnerschaft entsteht, aus der die Projekte für die zwei angesagten Mailänder Restaurants Nishiki und Niwa hervorgehen.

Wir haben mit den zwei Brüdern Andrea Alessi und Dario Alessi - einer Architekt und einer Designer - vom Büro Naos Design über das symbiotische Verhältnis zwischen keramischen Flächenbelägen und Architektur gesprochen und sie zur Zukunft von Lokalen und Gewerberäumen nach der Zäsur durch Covid-19 befragt.

Womit beschäftigt sich Ihr Büro und was sind seine Besonderheiten? 

Naos Design ist ein Büro für Architektur und Interior-Design. Es wurde 1993 gegründet und kann eine dreißigjährige Erfahrung in der Umsetzung von Projekten für Friseur- und Kosmetiksalons mit renommierten Branchenpartnern sowie für Gewerbebereiche, Büros und Privatwohnungen vorweisen. In den letzten Jahren erweiterte das Büro sein Tätigkeitsspektrum auf das Gastgewerbe, wo es sich durch designstarke Interieurs von zeitloser Eleganz hervortat und darauf Wert legt, dass der Auftraggeber seine Identität in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld klar zum Ausdruck bringt.

Kommen wir auf die Projekte Niwa und Nishiki, zwei Restaurants in Mailand, zu sprechen.  Gibt es in architektonischer Hinsicht Gemeinsamkeiten? 

Das Niwa ist zweifellos eine Weiterentwicklung des Nishiki. Es greift bestimmte Stilkonzepte auf, mit denen wir uns schon beim ersten Restaurant auseinandergesetzt haben, und bringt sie auf eine neue Ebene.

Wir haben gestalterisch und farblich bewusst einen roten Faden beibehalten, um die Verbindung zwischen den beiden Restaurants herauszustellen, die sich durch besondere Charakterzüge unterscheiden. So zum Beispiel die goldfarbenen Äderungen von japanischem Kintsugi-Porzellan an den Wänden oder die herrlichen Steinbearbeitungen des Tresens am Eingang des Niwa, die an die japanischen Berge erinnern. Für das Nishiki wählten wir die Farbe Slate Black aus der Kollektion Cornerstone im Format 60x120 cm und die Farben Grey aus der Kollektion Stone Project im Format 30x60 cm. Im Restaurant Niwa dient die Kollektion Be-Square von Emilceramica in der Farbe Concrete 120x240 cm als Bodenbelag. An den Wänden in der Küche erzeugen Brickfliesen von Provenza im Format 7,5X30 cm, Farbe Petrolio eine reizvolle Verblenderoptik.
 

Welche Vorzüge der keramischen Produkte von der Emilgroup haben Sie in den verschiedenen Projektphasen besonders überzeugt? 

Die Robustheit und Qualität der Erzeugnisse der Emilgroup entsprechen vollständig unseren Anforderungen auf funktionaler Ebene. Ästhetik und Design sind ganz auf einer Linie mit unseren Planungsvorstellungen. Aus diesem Grund vertrauen wir auf die Produkte der Emilgroup.

Welche Planungstrends sehen Sie für das Jahr 2021 im Gewerbe- und Gaststättenbereich angesichts der aktuellen Situation voraus? 

Der Bedarf nach minimalistischen, vereinfachten Raumgestaltungen wird sicherlich zunehmen, damit die Räume überschaubarer werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein klarer Stil grundlegend ist für die planerische und funktionale Ebene. So ist es unseren Auftraggebern möglich, pragmatisch und effizient auf die Trends in der Gesellschaft und am Markt zu reagieren, die sich, wie wir in diesem Jahr gesehen haben, drastisch ändern können.

Welchen Stellenwert nimmt ein nachhaltiges Produkt wie Feinsteinzeug in diesem neuen Umfeld ein? 

Die Innovationen im Bereich der Formate waren strategisch. Unser Büro, Naos Design, arbeitet hauptsächlich mit Großformaten.
Die dünnen Großformate ermöglichen uns zudem Boden- und Wandsanierungen, ohne Altbeläge entfernen zu müssen. Das führt zu weniger Kosten und begünstigt das Facelift von Baubestand.
Gegenüber anderen Materialien verlangt Feinsteinzeug bei gleicher Raumtemperatur eine geringere Wärmezufuhr, die sich auch um mehrere Grade unterscheiden kann, und bildet daher eine ideale Lösung für nachhaltige Projekte.

09 November 2020

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